“Guter Journalismus, böse PR?” uncovr präsentiert kontroverse PR-Studie

31.05.2019 | 4 Bilder
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Die Beziehung zwischen Journalismus und PR ist aufgrund unterschiedlicher Interessen mit Spannungen behaftet. Mathias Hadwiger untersuchte in seiner Arbeit “PR & Journalismus” mit neuer Methodik die gegenseitigen Sichtweisen. Der Originalquellendienst uncovr.com präsentiert gemeinsam mit dem Autor die spannenden Ergebnisse und gibt überraschende Einblicke.
 

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Die Beziehung zwischen Journalismus und PR ist aufgrund unterschiedlicher Interessen mit Spannungen behaftet. Mathias Hadwiger untersuchte in seiner Arbeit “PR & Journalismus” mit neuer Methodik die gegenseitigen Sichtweisen. Insgesamt wurden über 200 JournalistInnen und PR-PraktikerInnen befragt. Der Originalquellendienst uncovr.com präsentiert gemeinsam mit dem Autor die spannenden Ergebnisse und gibt überraschende Einblicke.
 
Das Verhältnis von PR und Journalismus gilt als eine der am meisten erforschten Fragestellungen der Kommunikationswissenschaft. Mit einem Defizit: Sie folgen zumeist der gleichen Methodik. Mathias Hadwiger folgt in seiner Arbeit “PR & Journalismus” einem neuen Ansatz und gibt damit einen tiefen Einblick in die heimische PR-Branche mit Praxisbezug. 
 
“Im Gegensatz zu Befragungen von JournalistInnen zur Wahrnehmung der Public Relations, gibt es kaum Studien, die sich der Wahrnehmung von JournalistInnen durch PR-PraktikerInnen widmen” begründet Autor Mathias Hadwiger die Themenwahl seiner Arbeit und streicht den einzigartigen Ansatz hervor: “Obwohl das Verhältnis von PR und Journalismus zu einem der meist untersuchten Felder der PR-Forschung zählt, gab es im deutschsprachigen Raum keine Untersuchung, die mit einer Befragung beider Berufsgruppen das wechselseitige Verhältnis von PR und Journalismus beleuchtet.”
 
Die Studienarbeit “PR & Journalismus – Untersuchung eines umstrittenen Verhältnisses zweier Berufsgruppen in Österreich anhand wechselseitiger Einschätzungen des Selbst- und Fremdbildes” nimmt sich dieser Lücke an und versucht das vieldiskutierte und nicht immer ganz einfache Verhältnis aus dem Blickwinkel österreichischer JournalistInnen und PR-PraktikerInnen zu ergründen. Hierzu wurden von Autor Mathias Hadwiger mehr als 200 JournalistInnen und PR-Fachleute aus der Praxis befragt, wie die beiden Berufsgruppen sich selbst bzw. ihr Gegenüber wahrnehmen und einschätzen.
 
Wie sieht nun das Verhältnis der PR-PraktikerInnen und JournalistInnen von heute aus? Die Studie gibt hier Antworten auf Fragen, ob PR-Informationen als gut aufbereitet und zuverlässig empfunden werden, ob diese zunehmend journalistische Beiträge verdrängen und inwieweit der Einfluss der PR auf den Journalismus generell zugenommen hat. 
 
Auch hinterfragt die Studie die gegenseitige Wahrnehmung mit durchaus provokativen Fragestellungen. Geht es JournalistInnen im Beruf nur darum, eigene Ansichten zu präsentieren? Suchen JournalistInnen vor allem das Negative, die "Schlagzeile", die sexy Story? Informieren PR-PraktikerInnen wirklich objektiv oder wollen sie nur die Meinungsbildung von JournalistInnen beeinflussen und lügen sogar manchmal? Sind Informationen aus der PR für die tägliche Berichterstattung unverzichtbar oder verwechseln PR-Leute Information und Werbung? Die vielfach überraschenden Antworten der beiden Berufsgruppen offenbaren hier ein unterschiedliches Verständnis und gegensätzliche Sichtweisen und Meinungen. 
 
Die Ergebnisse zeichnen dabei mehrmals ein oft konträres Stimmungsbild. So sehen PR-PraktikerInnen ihre Arbeit bei der Behauptung “Informationen aus der PR sind für die tägliche Berichterstattung unverzichtbar geworden” auf einer 6-stufigen Skala mit einem Wert von 4,76 als tendenziell unverzichtbar für die tägliche Berichterstattung an. JournalistInnen bewerten dies dagegen jedoch völlig konträr. Ein Wert von 3,26 zeigt, dass JournalistInnen der PR diesbezüglich weitaus weniger Bedeutung beimessen. Die Zusammenarbeit von PR und Journalismus wird hingegen von beiden als wichtig eingestuft und sehen die PR auch als gute Anregung für redaktionelle Themen.
 
Der Originalquellendienst uncovr.com präsentiert am Mittwoch, den 12. Juni um 09:00 im Presseclub Concordia gemeinsam mit dem Autor Mathias Hadwiger die spannendsten Ergebnisse. Dazu reflektiert und kommentiert ein prominent besetztes Podium aus der Medien- und PR-Branche die wechselseitigen Einschätzungen. Im Anschluss an die Veranstaltung werden die ausführlichen Studienergebnisse auf uncovr.com inklusive Erläuterungen veröffentlicht.
 
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 ÜBER UNCOVR
 
uncovr ist ein neuer Originalquellendienst zur Recherche von Presseinhalten für Medien und Journalisten. uncovr durchsucht die Pressewebseiten, Newsrooms und Pressemailings tausender Unternehmen, PR-Agenturen und Nachrichtendienste und stellt die Inhalte zentral auf uncovr.com bereit. Medien und Journalisten können Presseinhalte direkt in tausenden Quellen recherchieren, die aktuellsten Meldungen als Newsstream abrufen und Unternehmen und Inhalten folgen. Zentral, auf einer einzigen Plattform.
 
Die Aufnahme in den uncovr Suchindex ist kostenlos und erfolgt via Newsroom Monitoring (Snippets mit Verweis auf die Originalquelle) oder E-Mail Publising (gesamtes Pressemailing im Original).  uncovr wurde am 20. November 2017 gestartet. Der Suchindex erfasst aktuell über 25.000 Newsrooms von Unternehmen, Agenturen und Pressediensten mit über 1 Million Presseinhalten aus dem deutschrachigen Raum und über 1.000 aktuellen Pressemeldungen täglich. 
 
 

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PR-Studie: Die Zusammenarbeit von PR und Journalismus ist für beide wichtig
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PR-Studie: Informationen aus der PR sind für tägliche  Berichterstattung unverzichtbar
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PR-Studie: PR bietet gute Anregungen für redaktionelle Themen
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